
Vorher in diesem Blog: Destiny
Wir haben am Wochenende einen Probeaufbau des unfertigen Büros gemacht und wie versprochen gibt es Fotos.
Wer sich die Überraschung nicht verderben lassen will (es wird sowohl in Duiven wie auch in Köln zu sehen sein), der klickt besser nicht auf Weiterlesen, alle anderen finden die Bilder hinter dem Link.
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Und nein, diesmal bin ich nicht zum Nähen gekommen. Das lag zum einen daran, dass ich alleine (ohne Schüler) war, zum anderen daran, dass ich mit nur wenig Schlaf auskommen musste und mich deshalb lieber mit Dingen beschäftigt habe, die weniger Aufmerksamkeit erfordern. Wie z.B. Putzen. Und Schränke aufräumen. Muss auch sein.
Das heißt aber nicht, dass ich gar nicht genäht habe. (mehr…)
Zur Zeit arbeite ich an einem Büro-Display für das nächste Wind-Kapitel. Im Urlaub hatte ich bereits ein paar Entwürfe skizziert, aber bei den Probeaufbauten muss ich feststellen, dass keiner mir so richtig gefällt.
Ich glaube, dass mein Problem dabei ist, dass ich in der Originalfassung der Geschichte mit „Skelett“-Versionen gearbeitet habe. Damit meine ich, dass ich gerade soviel Möbel benutzt habe, dass der Zweck des Raumes erkennbar war und dann mit Bildausschnitten gearbeitet habe, die das Fehlende soweit wie möglich verschwinden lassen. Im speziellen Fall meine ich das Büro des Chefs:

Das Büro, an dem ich jetzt arbeite, soll aber 1. dauerhaft genutzt werden (die Chef-Version war nur als ein Setting auf die Schnelle gedacht), 2. nicht vom Chef, sondern von Holger genutzt werden und 3. noch einen weiteren Zweck neben der Geschichte erfüllen.
Die Frage, die sich mir stellt, ist, wie es sein kann, dass ein Angestellter (im weitesten Sinne des Wortes) ein komfortableres und besser eingerichtetes Büro als sein Vorgesetzter hat?
Nicht, dass es wirklich darauf ankommen würde, weil die alten Geschichten ja nicht mehr online sind, aber es stört mich.
Das ist im Übrigen ein Ausschnitt aus einer der bereits verworfenen Versionen:

Ich denke, ich werde mit einer Kompromiss-Version arbeiten, weil ich sonst nicht weiter komme, aber das Büro wird sich dann wohl im Lauf der Zeit noch weiter verändern…
Aus dem Urlaub habe ich u.a. den Liam / Angelus von Sideshow Toys mitgebracht. Nicht weil ich ein Buffy- oder Angel-Fan bin (bin ich nämlich nicht), auch nicht weil ich die Figur so toll fand (finde ich nämlich nicht), sondern weil mir die Klamotten gefallen haben und der Preis dafür okay war. Für die Figur im Ganzen sogar ein Schnäppchen.

Und an Nadim sehen sie sogar ganz gut aus, auch wenn die Strümpfe mich in den Wahnsinn treiben (Hinweis an mich selbst: doppelseitiges Klebeband und Gummibänder mit in den Fotorucksack packen).
Das Foto wurde am Schloss Nordkirchen gemacht.
P.S.: falls jemand wider Erwarten an der nackten Liam-Figur interessiert ist, bin ich gerne bereit, über ein Angebot nachzudenken. Muss kein Geld sein, bin auch zu einem Tausch bereit.
Heute bin ich mal gemein. Es gibt einen Teaser:

Was daran gemein ist? Das Bild ist Teil eines zukünftigen Kapitels von „Wer den Wind sät“. Allerdings wird es noch laaaange dauern, bis das Kapitel online geht.
Vorher in diesem Blog: Barbie fischt im Rhein

Ein gutes Mädchen lief einst fort,
verliess der Kindheit schönen Ort;
verliess die Eltern und sogar
den Mann, dem sie versprochen war.
Vor einer Haus da blieb sie stehn,
darinnen war ein Mann zu sehn
der Bilder stach in nackte Haut,
da rief das gute Mädchen laut:
Meister, Meister gib mir Rosen,
Rosen auf mein weisses Kleid,
stech die Blumen in den blossen
unberührten Mädchenleib.

‘Diese Rosen kosten Blut’,
sprach der Meister sanft und gut,
‘enden früh dein junges Leben,
will dir lieber keine geben.’
Doch das Mädchen war vernarrt,
hat auf Knien ausgeharrt
bis er nicht mehr widerstand
und die Nadeln nahm zur Hand.
Meister, Meister gib mir Rosen,
Rosen auf mein weisses Kleid,
stech die Blumen in den blossen
unberührten Mädchenleib.

Und aus seinen tiefen Stichen
wuchsen Blätter, wuchsen Blüten,
wuchsen unbekannte Schmerzen
in dem jungen Mädchenherzen.
Später hat man sie gesehn,
einsam an den Wassern stehn.
Niemals hat man je erfahr´n,
welchen Preis der Meister nahm.
Meister, Meister gib mir Rosen,
Rosen auf mein weisses Kleid,
stech die Blumen in den blossen
unberührten Mädchenleib.
Subway to Sally, Kleid aus Rosen von der CD Herzblut