Ich habe mir verstärkt Gedanken dazu gemacht, wie man mit möglichst wenig Aufwand ein flexibles Display bauen kann, das
- sich gut verstauen lässt, wenn es nicht gebraucht wird,
- sich schnell und einfach zusammenbauen lässt,
- variabel in der Gestaltung ist,
- und vor allem stabil, stabil und nochmal stabil ist.
Die erste Börse, an der ich mit einem Display teilgenommen habe, war Düsseldorf 2004 und Nanas Wände mussten anschließend renoviert werden. Die Folge war, dass ich 2005 in Köln nur kleine Szenen aufgebaut hatte, die mit wenigen Möbeln und ein paar Accessoires auskamen. Zufrieden war ich damit aber nicht.
Aktuell bin ich ja mit dem Büro zugange und das Wochenende wird zeigen, wie gut die beklebten, dünnen Styrodur-Wände den Transport aushalten. Zusammenbauen werde ich das Teil mit Klebeband und Stecknadeln. Nicht die ideale Lösung, aber es muss ja nur für 2 Börsen halten.
Ich überlege nämlich schon, wie ich ein Display bauen kann, das die oben genannten Bedingungen erfüllt.
Es wird auf jeden Fall eine Konstruktion mit einzelnen Platten werden, damit es hier nicht in der Gegend rumsteht, wenn es nicht gebraucht wird. Im Moment denke ich über MDF-Platten in verschiedenen Stärken nach. Der Nachteil ist, dass das Ganze dann vermutlich sehr schwer wird, aber es geht wohl nur eins von beiden – stabil oder leicht. Und mittlerweile ist mir stabil dann lieber.
Für den Zusammenbau habe ich an eine Kombination aus Schrauben und Klettverschlüssen gedacht. Ich will eine dickere Bodenplatte nehmen, in die ich Gewinde versenke, so dass ich die einzelnen, dünneren Wandplatten dann mit jeweils 2 Schrauben (evt. mit Schnellverschluss-Schrauben – das spart das Werkzeug…) anbringen kann. Die Wände untereinander sollen dann mit Klettband verbunden werden – dazu sollte dann jeweils eine Verbinung am oberen Ende reichen. Und wenn nicht, dann sind weitere schnell angeklebt.
Damit wären dann Punkt 1, 2 und 4 abgehakt. Auch zu Punkt 3 habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, aber die verrate ich erst, wenn die ersten Tests gelaufen sind.
Für das nächste Frühjahr ist erstmal ein Display geplant, das überwiegend ohne Wände auskommt – ich plane, den Garten zum Einsatz zu bringen.